Donnerstag, 27. Juli 2017

Ein duftiges Schmuckstück aus der Zeit als die heimische Landwirtschaft noch nachhaltig und naturverträglich war.

Foto von 1984 / Honau: Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                           eArchiv: Dieter Bertsch

Mittwoch, 26. Juli 2017

Aufbruchstimmung in Holzelfingen.

Fotoauszug aus dem Archiv des GHV-Lichtenstein                                                                                 eArchiv: Dieter Bertsch

Dienstag, 25. Juli 2017

1972: Die drei Schwestern vom "Gasthaus zum Schwanen".

Auf dem Foto sind die drei Töchter der Eheleute Karl und Rosa(lie) Bader, geb. Gekeler abgebildet -
von links: Waltraud, Lore (+) und Rose (+).
Ausschnitt eines Fotos aus dem Archiv des GHV-Lichtenstein                                                              eArchiv: Dieter Bertsch

Montag, 24. Juli 2017

1988, PES Oberhausen: Gibt's Probleme beim Brückenbau, dann einfach Christina fragen!

Alle, mit dem Namen Christina, haben Heute Namenstag. Der BLOG gratuliert recht herzlich!

Das Foto von 1988 zeigt die Echazbrücke in der Ludwigstrasse, im ehemaligen Oberhausen. Die Aufnahme wurde von Peter Blötscher gemacht und ist im Archiv des GHV-Lichtenstein hinterlegt.

Fotonachbearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch


Sonntag, 23. Juli 2017

Den Sommerurlaub in den 1960er Jahren schon gebucht? Das Bürgermeisteramt Honau erwartet Ihre Anfrage.

Auszüge eines Werbeprospekts der einst selbständigen  Gemeinde Honau:

Im Herzen der Schwäbischen Alb, am Fuße des sagenumwobenen Schlosses Lichtenstein und der Traifelbergfelsen, umschlossen von prächtigen Laubwäldern - diese einzigartige, reizvolle Lage hat die 1200 Einwohner zählende Gemeinde Honau zu einem bekannten Ausflugsziel gemacht. Von Reutlingen aus sind nur 11 km auf einer bequemen Autostraße oder auf stillen Wanderwegen das liebliche Echaztal aufwärts zurückzulegen, um dieses historisch wie geologisch gleich interessante und bedeutsame Kleinod zu erreichen. Unmittelbar im Ort befindet sich der Eingang zur Olgahöhle, die sich mit ihren prachtvollen Tropfsteingebilden 100 m lang, elektrisch beleuchtet unter dem Echazbett hinzieht.

Von der schattigen Echazquelle kann der Wanderer durch die wildromantische felsige Dobelschlucht zum Lichtenstein aufsteigen, zu dem auch eine gute Fahrstraße in weiten Schwüngen durch stille Buchenwälder emporführt. Von hier und von den Traifelbergfelsen auf der gegenüberliegenden Höhe bietet sich ein herrlicher Blick über die grünen Höhenzüge und die hellen Felsabbrüche des Schwäbischen Jura bis hin zu den Alpen.
Dank der geschützten Lage in mittlerer Höhe (565 m ü. d. M.) und der großen Wälder ringsum ist das Klima mild, anregend und erholsam. Neuzeitlich eingerichtete behagliche Gaststätten und Fremdenheime, die preiswerte Unterkunft und gute Verpflegung bieten, ein idyllisch gelegenes Schwimm- und Luftbad und die heilende Kraft einer unberührten Natur haben Honau auch zu einem beliebten Erholungsplatz werden lassen.

Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Samstag, 22. Juli 2017

Floßregatta im Juni 1987: Mit Paddel und Stocherstange die Echaz hinauf.

Insgesamt 16 Lichtensteiner Vereins-Mannschaften kämpften beim Echaz-Hock 1987 ("Goas-Garda-Feschd") um einen Preis. Mit einer Kiste stocherten und ruderten sie flußaufwärts, um von einer Zwischenmarkierung aus mit Tennisbällen auf die Porträts bekannter Gemeindegrößen zu werfen. Mit großer Sorgfalt waren gezeichnete Porträts von Jakob Buck, dem Vorsitzenden des TV-Unterhausen, Harald Lang, dem TSV-Oberhausen-Chef und Bürgermeister Helmut Knorr aufs Papier gebracht worden.
Am besten stocherte und paddelte die 1. Mannschaft der DLRG Lichtenstein. Für Klaus-Dieter Höhne, Frank Drechsler und Paul Stooß gab's dafür ein Dreißig-Liter-Faß mit Gerstensaft. Mit nur einer Sekunde Rückstand belegte die Mannschaft "Feuerwehr I" den zweiten Platz. Die Kollegen von "Feuerwehr II" errangen mit drei Minuten und fünf Sekunden Platz drei.

Viele der beteiligten Protagonisten erinnern sich heute noch lebhaft an diese "Gaude" (heute: Event!).

Foto + Textauszüge: GEA-RT, vom 30.06.1987                                                              Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch

Freitag, 21. Juli 2017

9. Mai 1905: "Schillerlinde" - gepflanzt von der Gemeinde Unterhausen, zum Gedenken an den 100. Todestag des Dichters Friedrich von Schiller.


Der ehemaligen Gemeinde Unterhausen lagen auch schon in früheren Jahren die kulturellen Belange am Herzen. Der damalige Schultheiß Jakob Haid berichtet in einer Chronik ausführlich über die Gedenkfeier zum 100jährigen Todestag des Dichters Friedrich von Schiller. Ebenso hat der langjährige Gemeindearchivar, Paul Schweizer, aus älteren Chroniken wissenswertes zu diesem Ereignis zusammengetragen.

An der Gestaltung dieser Feier waren der Pfarrer Heinrich, die Schüler und hauptsächlich der Turnverein Unterhausen maßgeblich beteiligt.

Die prächtige "Schillerlinde" steht heute noch an der Einmündung der Straße "Im Brett" in die "Zellertalstraße". Eine Gedenktafel soll die Erinnerung an die damalige Feier wachhalten. Ebenso ladet eine Sitzbank zum Verweilen an diesem Kreuzungsort zwischen Zeller- und Holzelfinger Tal ein. Paul Schweizer - als Chronist - beschließt übrigens seine in den 1980er Jahren angefertigten Ausführungen zu obigem Thema mit der Anmerkung: "Bedauerlich ist, daß das, was unseren Vorfahren einst so wichtig erschienen ist, so ganz in Vergessenheit geriet".

Der Reutlinger Generalanzeiger hat in seiner Ausgabe vom 10. November 1989 ausführlich über die Pflanzung weiterer Linden in Lichtenstein berichtet.  Der ehemalige Bürgermeister Helmut Knorr nahm dieses zum Anlass die Gedenktafel anzubringen und durch den Bauhof bei dieser Linde eine Sitzbank aufstellen zu lassen. Mit beteiligt waren der damalige Vorsitzende des Geschichts- und Heimatvereins Werner Vöhringer und Paul Schweizer.
 Foto, vom 20.07.2017, Bearbeitung + eArchiv: Dieter Bertsch